Literaturkritik zu "Mehr schwarz als Lila" (2017)




Die Autorin Lena Gorelik hat sich trotz ihrer jungen Jahre bis in den Reclamverlag vorgekämpft. Vermutlich liegt es an der Relevanz das Schüler*-Lehrer*-Verhalten zu erkunden. Der Text ist reportagenah erfühlbar, liest sich spritzig, zugleich langweilig. Irgendwie geht es ums Judentum, irgendwie geht es um Klassenfahrten, Kids, Friendships, Reisebericht gen Auschwitzer Gedenkstätten. Ein lebensnaher, bildungsnaher, realitätsnaher Text also, der einen Vibe von "Harry Potter"-Romanen in sich trägt. Oder doch eher den Vibe der gesamten wachsenden und gewachsenen "Wizarding World"? Für Lehrer* ist das Buch wie der tägliche Blick auf die Schulklasse, für Schüler* ist das Buch eher wie ein Spickzettel, versteckt in der Federmappe, vor den Augen des Lehrer*s. Ums Internet geht es auch irgendwie. Und einer heißt Ratte. Da muss die Literaturwissenschaft ran. Es hilft alles nichts.