Ingolstadt - es war wieder ein Fest

Wie schade. Mein Aufenthalt in Ingolstadt war wieder nur sehr kurz. Aber vielleicht gibt die kleine Stadt für mich als Fremdling aus Ostdeutschland, nein, Mitteldeutschland einfach nicht soviel Energie ab. Ich habe wieder am Marie-Luise-Fleißer-Spaziergang gearbeitet. Auch das Geoportal für BürgerInnen der Stadt ist um Einiges gewachsen. Die KollegInnen waren gleichbleibend im Verhalten. Sehr witzig, wie sich seit Jahrzehnten die eingeübten Arbeitsabläufe miteinander kombinieren und immer wieder ablaufen und immer wieder ablaufen. Ich weiß nicht mal genau, wie oft ich nun schon in Ingolstadt im Amt saß und mitgearbeitet habe. Das ging ja als Kind schon los, dass meine Ideen mit einbezogen worden sind. Dann als Teenager, als Twen, in meinen Dreißigern war ich auch dort und nun bin ich mit 40 endlich auch mal an einen Arbeitsvertrag rangekommen. Ein bisschen was müssen Sie mir ja über die Jahrzehnte auszahlen. So eine niedliche Stadt, ganz mittelalterlich kommt sie daher und trotzdem ganz ganz großartig ist alles dort. Und nun ist alles wieder ganz schnell vorbei. Das nächste Mal sitze ich vielleicht dann in der Stadtplanung. Endlich, so wie von den KollegInnen gewünscht laut Bachelorarbeit. :)